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Conway Team |
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"Bisher die besten Handschuhe die ich in meinen 10 Jahren Radfahren so hatte."
Björn Papstein, CONWAY Team
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Zum Saisonstart ging es für das CONWAY-Racing-Team dieses Jahr an den Gardasee zum "Sympatex-Bike-Festival".
Highlight war sicherlich der Marathon am Samstag, der mit fast 2500 Teilnehmern zu den größten Europas zählt und für viele Marathonfahrer zur ersten Standortbestimmung genutzt wird. Zusätzlich zum Marathon wird am Gardasee aber immer auch ein attraktives Rahmenprogramm geboten. Auf dem Festivalgelände waren fast alle Radhersteller mit Testrädern und Neuheiten vertreten, am CONWAY-Stand war der E-Rider das gefragteste Modell.
Das in diesem Jahr erstmals existierende CONWAY-Co-Sponsoring-Team hatte somit auch jederzeit einen Treffpunkt und am Tag vor dem Marathon ging es gemeinsam mit dem CONWAY-Racing-Team auf eine kleine Trainingsrunde, um die ersten Kilometer des Rennens kennenzulernen. So konnten alle Teamfahrer auch den ersten schweren Berg begutachten. Zu Beginn ging es 15 Kilometer auf den "Passo San Giovanni" hinauf, sicher einer der schwersten Anstiege im Marathon. Im Anschluss gab es zusammen mit allen CONWAY-Fahrern ein kleines Fotoshooting vor der großartigen Kulisse des Gardasees.
Am nächsten Morgen fiel pünktlich um 7:45 Uhr der Startschuss zum großen Marathon, bei dem es drei Strecken zur Auswahl gab. Die "Ronda Piccola" mit 53 Kilometern und 1659 Hm, die "Ronda Grande" mit 86 Kilometern und 2705 Hm und die "Ronda Extrema" mit 105 Kilometern und 3561 Hm. Das Teilnehmerfeld war zum Saisonauftakt eines der am bestbesetzten des ganzen Jahres, neben dem aktuellen Weltmeister Alban Lakata waren fast alle Topfahrer der UCI-Weltrangliste am Start.
Der Anstieg zum Passo San Giovanni zog das Feld sofort in die Länge, Holger Sievers und Björn Papstein konnten in der ersten größeren Verfolgergruppe die lange Abfahrt in Angriff nehmen. Björn musste kurz darauf mit einem Hinterraddefekt die Gruppe ziehen lassen, konnte aber nach kurzer Reparatur die Verfolgung aufnehmen. In kleinen Gruppen ging es an der Abzweigung der Ronda Grande / Ronda Extrema auf die längste Distanz zum "Passo Santa Barbara" nochmals über 15 Kilometer bergauf. Hier war jeder auf sich alleine gestellt und auf der letzten langen Abfahrt Richtung Riva wollte Björn vor allem sicher das Ziel erreichen. "Am letzten langen Anstieg konnte ich noch einige Fahrer einholen und mit dem 18ten Platz bei den Herren bin ich bei dieser Besetzung zufrieden", so Björns Kommentar zu dem Rennen.
Holger Sievers wählte die Ronda Grande und im Verlauf des Rennens hatte er immer bessere Beine. "Ich kam super mit meinem Bike zurecht, auch auf den teilweise technischen Abfahrten hatte ich keine Probleme. Nach dem letzten Abzweig wusste man nicht mehr so genau wer alles noch vor uns ist, unsere Gruppe war aber ziemlich schnell unterwegs", kommentierte Holger seinen Rennverlauf. Beim Zieleinlauf hörte er dann auch vom Rennsprecher direkt das Ergebnis: In seiner Klasse hatte er den ersten Sieg für das CONWAY-Racing-Team eingefahren. "Das am Ende so ein tolles Ergebnis herauskommt, damit habe ich nicht gerechnet. Heute hat aber alles gestimmt!" so Holger nach seinem Sieg.
Verena Krenslehner ging es bei ihrem ersten Renneinsatz des Jahres nach dem langen Winter in Österreich hauptsächlich darum, erste Wettkampfkilometer zu sammeln. Am ersten Berg kam sie nicht richtig "in Tritt". Die schwierige Abfahrt kam sie aber gut hinab und mit der Länge des Rennens ging es auch bei ihr immer besser. "Am Ende waren bei den Frauen alle sehr dicht zusammen, es gab kaum Abstände. So bin ich zwar nicht ganz zufrieden, aber auf diesem Ergebnis kann ich aufbauen", war Verenas Meinung zum Marathon. Sie kam auf der Ronda Piccola auf Platz 10. |
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